Hilfen der deutschen Bundesregierung
zugunsten der Deutschen Minderheit in Russland

25. Juli 2018

Heinrich Martens bei Arbeitstreffen

Am 23. Juli kam Heinrich Martens, Präsident der Föderalen National-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen und Mitglied des Präsidialrats für zwischennationale Beziehungen zu zwei Arbeitstreffen zusammen: Zum einen mit dem stellvertretenden Leiter der föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten Russlands, Michail Mischnym, zum anderen mit Georgij Starikowitsch, dem Leiter des Dritten Europäischen Departements des russischen Außenministeriums.

Eines der Hauptthemen waren die Tätigkeiten der Deutsch-Russischen Regierungskommission zu Angelegenheiten der Russlanddeutschen. Die diesjährige Sitzung findet im September in Kaliningrad statt. Von russischer Seite wird die Kommission von Igor Barinow, dem Leiter der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten, geleitet. Die deutsche Seite wird vom Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bernd Fabritius, vertreten. 

Im Rahmen der Regierungskommission findet vom 24.-27. September zeitgleich das III Kultur- und Geschäftsforum "Made by Deutschen aus Russland: Information. Integration. Resultat" statt. Die Konferenz vereint Unternehmer aus Russland und Deutschland. 

Im russischen Außenministerium trafen sich Vertreter der Kommission zu Angelegenheiten der Erhaltung und Entwicklung kultureller und sprachlicher Vielfalt der russischen Völker. Die Kommission, die unter der Leitung von Heinrich Martens steht, ist Teil des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen. 

An der Kommissionssitzung nahmen teil: Moisej Kim, Vorsitzender der gesamtrussischen Vereinigung der Koreaner, Gusen Schachpasow, Vorsitzender der National-kulturellen Autonomie der Lesgier, Sergej Kandybowitsch, Präsident der Föderalen National-kulturellen Autonomie "Belorussen Russlands" sowie ihre Vertreter Tatjana Rasina und Oksana Solopowa. 

Themen waren die Arbeit der Kommission im laufenden Jahr, die Tätigkeiten der National-kulturellen Autonomien und ihre Partnerbeziehungen mit gesellschaftlichen Vereinigungen und Organisationen im Ausland. Zudem berieten sich die Teilnehmer über neue Wege in der nationalen Diplomatie. 

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